Die Neuapostolische Kirche Schweiz

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Freudenboten sein - Ruhesetzung und Ernennung im Bezirk Zürich Nord-West
23.06.2019 / Dietikon
Am Sonntag, den 23. Juni 2019, hielt Bezirksapostel Zbinden einen Festgottesdienst in der Gemeinde Dietikon, welcher an die Empfangsstationen des Bereiches Zürich Nord übertragen wurde. Grund: Ruhesetzung von Bezirksevangelist Rolf Weidmann und Ernennung des neuen Bezirksvorsteher-Stellvertreters, Priester Marcel Frischknecht.

Als Textwort diente das Wort aus Jesaja 52,7: Wie lieblich sind auf den Bergen die Füsse des Freudenboten, der da Frieden verkündigt, Gutes predigt, Heil verkündigt, der da sagt zu Zion: Dein Gott ist König!“

Der Bezirksapostel ist an diesem Textwort der Freudenboten stehen geblieben und bezieht dies auf Bezirksevangelist Weidmann, der ja auch ein solcher Freudenbote Gottes war. Das Wort gilt aber nicht nur den Amtsträgern. Wir alle sollen Freudenboten sein. Aus dem historischen Hintergrund des Wortes ist erkennbar, dass das Volk Israel, damals in der Verbannung, am Boden war und der Prophet Jesaja dem Volk diese freudige Botschaft überbringen durfte. Im neuen Bund überbrachte der Sohn Gottes als Erster den Menschen die freudigen Botschaften.

Da in der Welt heute so viele schlechte Botschaften verteilt werden, mögen wir als Freudenboten Gegenzeichen mit guten Botschaften setzen.

Im Bild ist von „lieblichen Füssen“ der Boten die Rede. Damit ist das in Liebe „Hingehen zu den Menschen“ gemeint. Jesus lebte es vor.

 

Zu den Freudenbotschaften:

„...der da Frieden verkündigt…“

Der Friede Gottes ist Basis für alles. Er ist der erste und entscheidende Schritt. Deshalb das Wort „Jagt dem Frieden nach mit jedermann...“ (Hebräer 12,14). Der Sohn Gottes kam immer wieder mit „Friede sei mit euch!“

„...Gutes tun…“

Der Sohn Gottes sagte einmal: „…Niemand ist gut als der eine Gott.“ (Markus 10,18) Von ihm kommt alles Gute und das ist die göttliche Wahrheit.

Es ist alles gut, konnte man nach der Schöpfung sagen – wir erkennen heute das Gute auch in der Schöpfung der neuen Kreatur und dieser sollen wir Raum geben und Gutes tun.

„…Heil verkündigt…“

Jesus Christus, der Sohn Gottes, ist der Erretter und es ist in keinem andern Heil und es steht kein Name unter dem Himmel geschrieben, ausser Jesus Christus.
Sein Heil ist nicht nur für mich. Es ist keine Privatsache.
Heil für mich, aber auch für die Nächsten.

„…der da sagt zu Zion: Dein Gott ist König!...“

Die Menschen sagen heute: Ich bin mein eigener König. Meine Überzeugung regiert in meinem Herzen.

Interessieren wir uns für Ihn, eignen wir Ihn uns an – aus Überzeugung. Nicht weil Gott eine Diktatur aufgerichtet hat, sondern weil er das Reich des Friedens in deinem Herzen sein kann. Damit ist Gott König in unseren Herzen.

Nach dem Mitdienen des Bezirksevangelisten Rolf Weidmann und von Priester Marcel Frischknecht erfolgten das „Unser Vater“, die „Sündenvergebung“, das „Abendmahl“ und das „Abendmahl für die Entschlafenen“.

Ruhesetzung Bezirksevangelist Rolf Weidmann

Der Bezirksapostel würdigte das langjährige, freudige Dienen und das Herz des Bezirksevangelisten. Damit verbunden waren 35 Amtsjahre, 20 Jahre davon im Bezirksevangelistenamt.

Er war Vorsteher in 4 Gemeinden und als Herausragendes: Er begeisterte die Jugend während 19 Jahren als beliebter Bezirksjugendleiter.

Der Bezirksevangelist wurde als grosse Glaubenspersönlichkeit in seiner fröhlichen Art bezeichnet, auch als authentisch! Dies auch auf Grund seiner herzlichen Verbindungen zu seinen Vorangängern.

Der Bezirksapostel widmete ihm die Worte: „Du bist über wenigem getreu gewesen – gegenüber Gott ist es so bei uns – gehe ein zu deines Herrn Freude! Und scheine weiter mit deinem sonnigen Wesen!“

Ernennung Bezirksvorsteher-Stellvertreter
Priester Marcel Frischknecht

Der Bezirksapostel verlautete, dass der liebe Gott diesen Priester für die neue Aufgabe zuvor ausgerüstet habe. Sein Auftrag sei dienen in Demut und grosser Liebe.

In der Ernennung zum Bezirksvorsteher-Stellvertreter kam zum Ausdruck, dass dies eine göttliche Handlung war und im besonderen Gebet dazu erfolgte eine segensversprechende Verbindung zum Bezirksältesten. Dies mit den Worten, nun Vertreter und die rechte Hand des Ältesten zu sein und seine Arme zu stützen.

Als Bild führte der Bezirksapostel dazu das Erleben von Mose mit Aaron und Hur an, welche dafür sorgten, dass das Volk durch die aufgehobenen Arme von Mose immer wieder siegte.